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Die private Mädchenschule in Bruck

1881

Am 28.Mai 1881 war der erste Schultag der privaten Mädchenschule in Bruck, die  gleich mit zwei Klassen geführt wurde.

Es war schon längere Zeit das Bestreben einiger Eltern vor allem aber des Ortspfarrers  Dr. Albert Prey und der fürstlichen Familie auf Schloss Fischhorn, für die Mädchen des Ortes eine eigene schulische Erziehung durch geistliche Schwestern zu schaffen und sicherzustellen. Die genannte Gemeinschaft kaufte im Ort Bruck ein Haus und ließen es entsprechend adaptieren. Dem damaligen Pfarrer  von Bruck gelang es, zwei geistliche Schwestern vom Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Salzburg als Lehrkräfte nach Bruck zu bekommen.

Der  Ruf der neuen Schule war so gut, dass schließlich alle Brücker Eltern ihre heranwachsenden Mädchen in diese private  Bildungseinrichtung schickten.

Die fürstliche Familie unterstützte die Privatschule weiterhin sehr kräftig.


1900

Um diese Zeit entstanden Bemühungen der Gemeinde Bruck, die private Mädchenschule in die allgemeine Volksschule zu integrieren, da die Schülerzahlen in der öffentlichen Bildungseinrichtung zu sehr gesunken waren.


1905

Die Bemühungen der Gemeinde Bruck hatten Erfolg. Mit Wirkung vom 1.September 1905 wurde die private Mädchenschule mit der allgemeinen öffentlichen Volksschule vereinigt.

Mit der fürstlichen Familie als Stifterin dieser Bildungseinrichtung wurde eine Vereinbarung geschlossen, dass ab sofort in der nunmehr vierklassigen Volksschule in der obersten Klassen ein getrennter Unterricht für Knaben und Mädchen erteilt werde, und diese sowie die erste Klasse immer von einer geistlichen Schwester zu führen ist.