Heimatverein St. Georgen - Bräuche, Veranstaltungen und GeschichteHeimatverein St. Georgen - Bräuche, Veranstaltungen und GeschichteHeimatverein St. Georgen - Bräuche, Veranstaltungen und GeschichteHeimatverein St. Georgen - Bräuche, Veranstaltungen und GeschichteHeimatverein St. Georgen - Bräuche, Veranstaltungen und GeschichteHeimatverein St. Georgen - Bräuche, Veranstaltungen und Geschichte
AktuellesMitgliederversammlung
25.Oktober 2023 um 19:00 Uhr
In der Aula der Volksschule St. Georgen
Um 20.00 Uhr Vortrag
"Geschichte des Pinzgau"
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DIE NATURDENKMÄLER IN DER GEMEINDE

IN UNSERER GEMEINDE GIBT ES MEHRERE ERWÄHNENSWERTE NATURDENKMÄLER

Die allein durch das äußere Erscheinungsbild eine Bewunderung hervorrufen. Andere haben für die Gemeinschaft im Hinblick auf die geschichtliche Entwicklung eine außerordentliche Bedeutung. Den nach damaliger Sitte und Erzbischöflicher Rechtssprechung, wurde ein hart bestrafter aller Rechte verlustig, und es durfte auch kein Kreuz zum Andenken gesetzt werden. Aus diesem Vorsatz haben die Angehörigen zur Erinnerung dann Bäume gepflanzt. Später wurde es Brauch, anlässlich des Besuches höherer Persönlichkeiten in der Ortsgemeinde, oder als Mahnmal für die Nachwelt für verschiedene Anlässe, einen Baum zu pflanzen.


DIE AUSWANDERERLINDE BEIM KIRCHENWIRT IN ST.GEORGEN:

Hans Empacher, Kirchenwirt in St.Georgen, musste wegen seines Glaubens, gemäß dem vom Erzbischof Firmian im Jahre 1731 erlassenen Emigrationspatentes seine Heimat verlassen. Er  nahm seine Eltern, eine Schwester und eine Tochter mit nach Ostpreußen. Zu seinem Abschied im Jahre 1732 pflanzte er eine Linde bei seinem Gasthaus. Der heute groß und mächtig dastehende Baum, formt das Ortsbild von St.Georgen, und ist bereits zum Naturdenkmal erklärt worden.

Auswanderungslinde
Auswanderungslinde

DIE ERZHERZOG-JOHANN-LINDE:

1828 besuchte der Erzherzog Johann das Walchergut. Zur Erinnerung an diesen Besuch pflanzte man westlich des Walchergutes eine Linde. Sie ist in Verbindung mit einem Wegkreuz heute noch zu bewundern.

Erzherzog Johann Linde
Erzherzog Johann Linde

DIE DOLLFUSS-LINDE:

1934 pflanzte der Pfarrer Wallmannsperger zur Erinnerung und Mahnung an die schlechte Zeit des Bürgerkrieges und der Ermordung des Bundeskanzlers Dr.Dollfuss, sowie an seinen Amtsantritt als Pfarrer in der Pfarre St.Georgen, an der Nordostseite des Friedhofes diesen Baum. Diese mächtige Linde steht auch heute noch.

Dollfuss-Linde
Dollfuss-Linde

DIE ERINNERUNGSLINDE:

1978 pflanzte Volksschuldirektor, Oberschulrat Otto Margreiter, der bereits seit 1950 an der Volksschule St.Georgen unterrichtete, am Schulgelände östlich der Wabenschule, die Erinnerungslinde. Sie soll an das alte Schulgebäude der Volksschule, das zugleich das Gemeindeamt der ehemaligen, eigenständigen Gemeinde St.Georgen war, erinnern. Das Gebäude war östlich der Wabenschule situiert, und wurde wegen schlechten Bauzustandes 1977 abgetragen. Bei dieser Feier war auch der derzeitige Direktor der Schule Hannes Margreiter und der Sohn des letzten Bürgermeisters der Gemeinde St.Georgen, der Walchergutbesitzer Peter Leyerer anwesend.


DIE VERSÖHNUNGLINDE:

Die Nachfolger der protestantischen Auswanderer des Jahres 1732, trafen sich am 12.5.1985 zu einer gemeinsamen Gedenkfeier mit der St.Georgener Bevölkerung. Zur Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis wurde im Dorfpark von Pfarrer Ernst Grießner und dem evangelischen Superintendenten Mag.Schmidt eine Linde gesetzt. Bei den  Bauarbeiten  des Vereineheimes im Jahre 2008 musste die Versöhnungslinde versetzt werden, was der Baum jedoch nicht überlebte.


DIE FRIEDENSEICHE:

Die Friedens- oder Millenniumseiche wurde im Jahre 2000 von der Kameradschaft St.Georgen vor der Volksschule als Mahnmal für den Frieden gepflanzt.


DIE IDL-MÜHLE

Am Niederhofbach nächst dem Idl-Bauernhof befindet sich die Idl-Mühle. Sie ist einer der letzten Zeitzeugen von vielen derartigen Einrichtungen in unserer Gegend.

Nachdem die Bauernhöfe Selbstversorger waren, wurde alles gemahlen was am eigenen Bauernhof angebaut wurde, wie Weizen, Gerste, Roggen und Hafer. Das Mühlrad trieb das Wasser des angrenzenden Baches und es waren mehrere Mahlvorgänge notwendig, bis das Mehl die notwendige Feinheit besaß.

Im Herbst musste immer soviel gemahlen werden, dass das Mehl über den Winter bis in das Frühjahr reichte, denn im Winter war alles vereist und die Mühle konnte nicht angetrieben werden.

Der letzte Mahlgang zur Eigenversorgung der zehn am Hof lebenden Personen fand im Jahr 1967 statt. Zwei Hochwässer beschädigten die  Mühle in der Zeit danach so schwer, dass sie nicht mehr betriebsfähig war.

Im Jahr 2013 zerstörte ein Unwetter, eine nicht  mehr betriebsfähige Mühle im Griesergraben endgültig. Aus diesen, sowie neu angefertigten Teilen konnte  Anton Schipflinger die Idl- Mühle wieder in betriebsfähigen Zustand versetzen.

Idl-Mühle
Idl-Mühle
Idl-Mühle
Idl-Mühle

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